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Kunststile · Technik

Acrylmalerei

Kurzdefinition

Bei der Acrylmalerei sind die Pigmente in eine Kunststoffdispersion gebunden. Die Farbe ist wasserlöslich, trocknet innerhalb von Minuten zu einem wasserfesten Film und lässt sich von lasierend dünn bis reliefartig dick auftragen. Sie ist die vielseitigste Malfarbe – und seit den 1950er Jahren die meistverwendete.

Auf einen Blick
BindemittelAcryl-Polymer-Dispersion
VerdünnerWasser
TrocknungMinuten
Nach dem Trocknenwasserfest
Auftraglasierend bis pastos
Vergilbtpraktisch nicht
Nachteiltrocknet dunkler auf

Warum sie sich durchgesetzt hat

Acryl kann fast alles, was Öl kann – und einiges, was Öl nicht kann. Sie lässt sich mit Wasser verdünnen und auswaschen, sie stinkt nicht, sie braucht keine Lösungsmittel. Sie haftet auf fast jedem Untergrund: Leinwand, Papier, Holz, Metall, Beton.

Und sie trocknet schnell. Wo Öl Tage braucht, kann man auf Acryl nach zwanzig Minuten weiterarbeiten. Für einen Maler, der Schichten aufbauen will, ist das ein enormer Vorteil – und der Hauptgrund, warum sie den Kunstunterricht und die Gegenwartsmalerei dominiert.

Was sie nicht kann

Genau die Schnelligkeit ist auch die Schwäche. Ein weicher Übergang zwischen zwei Farben braucht Zeit – Zeit, die Acryl nicht gibt. Wer ein Gesicht modellieren will, kämpft gegen die Uhr. Es gibt Verzögerungsmittel, aber sie machen aus Acryl kein Öl.

Der zweite Punkt überrascht viele: Acryl trocknet dunkler auf. Die weiße Dispersion ist im nassen Zustand milchig und klart beim Trocknen auf – die Farbe wird dabei um eine Spur tiefer. Wer eine Farbe exakt trifft und sie am nächsten Tag danebenlegt, sieht den Unterschied.

Das heißt für dein Wandbild

Acrylmalerei druckt sich deutlich einfacher als Öl. Es fehlt die Lasurtiefe, die im Druck ohnehin verloren ginge – was bleibt, sind Farbe und Struktur, und beides ist gut reproduzierbar.

Bei pastosem Auftrag lohnt strukturierte Leinwand oder ein UV-Direktdruck mit Reliefeffekt, der die Farbschicht fühlbar nachbildet.

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Häufige Fragen

Was ist Acrylfarbe?

Pigmente in einer Kunststoffdispersion. Sie ist wasserlöslich, trocknet in Minuten zu einem wasserfesten Film und haftet auf fast jedem Untergrund.

Warum trocknet Acryl dunkler auf?

Weil die Dispersion im nassen Zustand milchig ist und beim Trocknen aufklart. Die Farbe wird dabei eine Spur tiefer.

Acryl oder Öl?

Acryl ist vielseitiger, schneller und unproblematischer. Öl kann weiche Übergänge und Lasurtiefe, die Acryl nicht erreicht.

Acrylmalerei bei Canvarisma

Gedruckt und gespannt in Deutschland – auf Leinwand, Acrylglas oder Alu-Dibond.

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