Künstler · Impressionismus
Pierre-Auguste Renoir
Gemeinfrei · druckbar
Kurzdefinition
Pierre-Auguste Renoir (1841–1919) war einer der Hauptvertreter des Impressionismus. Anders als Monet interessierte ihn weniger die Landschaft als der Mensch: Feste, Tanz, Gespräche, Porträts. Sein erklärtes Ziel war, dass ein Bild schön sei – ein Standpunkt, der ihm bis heute Kritik einträgt.
| Lebensdaten | 25.02.1841 – 03.12.1919 |
|---|---|
| Geburtsort | Limoges |
| Motive | Menschen, Feste, Porträts, Akte |
| Kennzeichen | aufgelöstes Licht, warme Töne |
| Erklärtes Ziel | dass ein Bild gefällt |
| Häufige Kritik | zu gefällig, zu süß |
| Urheberrecht | erloschen 1990 |
Der Vorwurf der Gefälligkeit
Renoir ist der beliebteste und der am meisten belächelte Impressionist zugleich. Seine Bilder sind warm, licht, festlich – Menschen tanzen, essen, lachen. Es gibt keine Härte darin, keine Verzweiflung, keinen Zweifel.
Genau das nimmt man ihm übel. Der moderne Kunstbegriff verlangt Brüche, Widerstand, Unbequemlichkeit. Ein Maler, der sagt, ein Bild solle schön sein und gefallen, wirkt naiv. Aber die Frage ist berechtigt: Warum sollte Schönheit ein Mangel sein?
Das aufgelöste Licht
Renoirs Stärke liegt im Licht, das durch Blätter fällt. In seinen Festbildern ist die Sonne nicht gleichmäßig – sie tropft in Flecken über Gesichter, Hüte, Tischdecken.
Das ist technisch außerordentlich schwierig. Ein Gesicht mit hellen Lichtflecken darf nicht fleckig wirken, sondern muss weiterhin ein Gesicht bleiben. Renoir löste das, indem er die Konturen weich hielt und die Farben ineinander laufen ließ – und genau daher kommt der weiche, fast verschwommene Eindruck seiner Bilder.
Das heißt für dein Wandbild
Renoirs Bilder brauchen Distanz. Aus der Nähe ist ein Gesicht ein Gewusel aus Farbflecken; erst aus einigen Metern setzt es sich zusammen. Ein zu kleines Format zerstört diesen Effekt.
Sie sind warm, hell und freundlich – und passen deshalb in Räume, die genau das sein sollen. Für ein reduziertes, kühles Interieur sind sie die falsche Wahl.
Rechtlich unbedenklich: Renoir starb 1919. Seine Werke sind seit 1990 gemeinfrei und dürfen frei reproduziert werden.
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Häufige Fragen
Warum wird Renoir oft belächelt?
Weil seine Bilder warm, festlich und schön sind – ohne Brüche und Widerstand. Der moderne Kunstbegriff misstraut der Gefälligkeit.
Was unterscheidet Renoir von Monet?
Renoir malte Menschen, Monet Landschaften. Renoir interessierte das Licht auf Gesichtern, Monet das Licht auf der Welt.
Welches Format braucht ein Renoir-Druck?
Ein großes. Aus der Nähe sind seine Gesichter ein Gewusel aus Farbflecken – erst aus einigen Metern setzen sie sich zusammen.
Pierre-Auguste Renoir bei Canvarisma
Gedruckt und gespannt in Deutschland – auf Leinwand, Acrylglas oder Alu-Dibond.