Künstler · Jugendstil
Gustav Klimt
Gemeinfrei · druckbar
Kurzdefinition
Gustav Klimt (1862–1918) war der bekannteste Maler des Wiener Jugendstils und Mitbegründer der Wiener Secession. In seiner goldenen Phase belegte er Bildflächen mit echtem Blattgold, sodass Figur und Ornament ineinander übergehen. Seine Werke sind seit 1989 gemeinfrei.
| Lebensdaten | 14.07.1862 – 06.02.1918 |
|---|---|
| Geburtsort | bei Wien |
| Mitbegründer | der Wiener Secession, 1897 |
| Goldene Phase | etwa 1901 bis 1909 |
| Material | echtes Blattgold auf Leinwand |
| Kennzeichen | Figur geht in Ornament über |
| Urheberrecht | erloschen 1989 |
Warum Gold
Klimts Vater war Goldgraveur – er kannte das Material von Kindheit an. Und er kannte die byzantinischen Mosaike von Ravenna, die er 1903 sah: Figuren auf Goldgrund, ohne Raum, ohne Tiefe, ohne Schatten.
Das Gold nimmt einem Bild die Perspektive. Es gibt keine Ferne mehr, keinen Ort – die Figur schwebt in einer Fläche, die nichts darstellt. Klimt nutzte das, um eine Zwischenwelt zu schaffen: Die Gesichter und Hände sind naturalistisch gemalt, alles andere ist Ornament.
Das Ornament frisst die Figur
Bei Klimt lösen sich die Grenzen auf. Ein Gewand ist keine Kleidung mehr, sondern ein Feld aus Kreisen, Spiralen und Rechtecken. Zwei Figuren, die sich umarmen, verschmelzen zu einer einzigen ornamentalen Form.
Was übrig bleibt, ist der Körper an genau den Stellen, wo er unverzichtbar ist: Gesicht, Hände, Füße. Alles dazwischen wird Muster. Das ist der eigentliche Bruch – nicht das Gold, sondern die Auflösung der Figur ins Ornament.
Das heißt für dein Wandbild
Hier gibt es ein echtes Druckproblem. Echtes Blattgold reflektiert gerichtet – es leuchtet oder es ist dunkel, je nach Blickwinkel. Ein Flachdruck bildet nur einen einzigen Zustand ab: einen gelben Fleck. Die Lebendigkeit ist weg.
Die einzige Lösung, die dem nahekommt, ist Blattgold auf Acrylglas. Dort wird echtes Metall aufgebracht, das wieder gerichtet reflektiert – und das Bild lebt mit dem Licht, wie es das Original tut.
Rechtlich unbedenklich: Klimt starb 1918. Seine Werke sind seit dem 1. Januar 1989 gemeinfrei und dürfen frei reproduziert werden.
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Häufige Fragen
Warum verwendete Klimt Blattgold?
Sein Vater war Goldgraveur, und Klimt sah 1903 die byzantinischen Mosaike von Ravenna. Gold nimmt einem Bild die Perspektive – die Figur schwebt in einer Fläche, die nichts darstellt.
Sind Klimts Werke gemeinfrei?
Ja, seit dem 1. Januar 1989. Er starb 1918, und die Schutzfrist von 70 Jahren ist abgelaufen.
Wie druckt man Klimt richtig?
Mit echtem Blattgold auf Acrylglas. Ein Flachdruck macht aus dem gerichtet reflektierenden Gold einen gelben Fleck – die Lebendigkeit geht verloren.
Klimt in Blattgold
Echtes Blattgold auf Acrylglas – das Einzige, was Klimt gerecht wird.