Canvarisma Kunstlexikon

Künstler · Zeitgenössische Kunst

David Hockney

Urheberrechtlich geschützt · kein Druck

Kurzdefinition

David Hockney (geboren 1937) ist einer der bekanntesten lebenden Maler. Berühmt wurde er mit kalifornischen Swimmingpool-Bildern in flachen, leuchtenden Farben. Später kehrte er zur Landschaft zurück und arbeitet heute auch digital. Seine Werke sind voll geschützt.

Auf einen Blick
Geboren09.07.1937 in Bradford, England
Bekannt fürkalifornische Swimmingpool-Bilder
Farbenflach, leuchtend, ohne Modellierung
Spätergroßformatige Landschaften aus Yorkshire
Heuteauch digitale Zeichnungen
Interessean optischen Hilfsmitteln alter Meister
Urheberrechtvoll geschützt, lebender Urheber

Wasser malen

Hockneys bekannteste Bilder zeigen Swimmingpools in Kalifornien: flaches, gleißendes Blau, ein Sprung, kein Mensch. Er hat erklärt, dass Wasser ihn deshalb fasziniere, weil es keine feste Erscheinung habe – es kann alles sein, je nachdem, was man daraus macht.

Seine Lösung ist charakteristisch: Er malt Wasser nicht realistisch, sondern erfindet ein Zeichen dafür – weiße Kringel, wellige Linien auf Blau. Es sieht kein bisschen wie Wasser aus und liest sich sofort als Wasser.

Der Streit um die Hilfsmittel

Hockney hat die These vertreten, dass viele alte Meister optische Hilfsmittel benutzten – Linsen, Spiegel, Camera obscura –, um ihre Genauigkeit zu erreichen. Kunsthistoriker haben ihm heftig widersprochen.

Interessant ist die Reaktion: Sie war empört. Als würde ein Werkzeug die Leistung entwerten. Hockney selbst sah das nie so – er benutzt schließlich selbst das iPad. Ein Werkzeug macht kein Bild. Es macht nur ein Bild möglich.

Das heißt für dein Wandbild

Hockneys Werke sind voll geschützt und dürfen nicht reproduziert werden.

Eigenständige Motive mit flachen, leuchtenden Farbflächen sind zulässig. Sie brauchen Farbtreue und einen großen Farbraum – gesättigtes Türkis und Blau gehören zu den Farben, die im Druck am ehesten einbrechen.

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Häufige Fragen

Wie malt Hockney Wasser?

Nicht realistisch. Er erfindet ein Zeichen dafür – weiße Kringel auf Blau. Es sieht kein bisschen wie Wasser aus und liest sich sofort als Wasser.

Was ist Hockneys These über die alten Meister?

Dass viele von ihnen optische Hilfsmittel benutzten. Kunsthistoriker haben heftig widersprochen – als würde ein Werkzeug die Leistung entwerten.

Sind Hockneys Werke gemeinfrei?

Nein. Er lebt, und seine Werke sind vollumfänglich geschützt.