Glossar · Rahmen & Aufhängung
Zackenaufhänger
Kurzdefinition
Ein Zackenaufhänger ist ein kleiner Metallstreifen mit gezackter Unterkante, der auf die Rückseite des Rahmens genagelt wird. Die Zacken greifen in einen Nagel oder eine Schraube in der Wand. Er ist einfach, günstig und für die meisten Bilder völlig ausreichend.
| Montage | auf die Rückseite genagelt oder geschraubt |
|---|---|
| Halt | Zacken greifen in Nagel oder Schraube |
| Ein Aufhänger | für kleine und mittlere Formate |
| Zwei Aufhänger | ab etwa 60 cm Breite |
| Vorteil zweier Aufhänger | Bild bleibt gerade |
| Alternative | Kordel oder Draht |
| Tragkraft | je nach Ausführung sehr unterschiedlich |
Warum zwei besser sind als einer
Mit einem einzigen Aufhänger in der Mitte hängt ein Bild wie eine Waage: Es kann kippen. Jedes Vorbeigehen, jedes Türenschlagen, jeder Luftzug verschiebt es minimal – und irgendwann hängt es schief. Man rückt es gerade, und drei Wochen später steht es wieder krumm.
Zwei Aufhänger, links und rechts vom Zentrum, verhindern das. Das Bild kann nicht mehr rotieren, weil es an zwei Punkten fixiert ist. Ab etwa sechzig Zentimetern Breite ist das die deutlich bessere Lösung – und sie kostet nichts extra.
Die Sache mit der Tragkraft
Zackenaufhänger gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen. Die kleinen, die serienmäßig an günstigen Rahmen sitzen, tragen wenig. Bei einem großen Leinwandbild oder einem massiven Holzrahmen ist der Aufhänger nicht das Problem – der Nagel in der Wand ist es.
Prüf beides: Trägt der Aufhänger das Gewicht, und trägt die Wand den Nagel? In Gipskarton hält ein einfacher Nagel fast nichts. Dort brauchst du einen Hohlraumdübel, und der will vorher ausgemessen sein.
Das heißt für dein Wandbild
Bei zwei Aufhängern kommt es auf die exakt gleiche Höhe an. Miss von der Bildoberkante, nicht vom Boden aus, und übertrage die Maße mit einem Zollstock auf die Wand – Augenmaß reicht hier nicht, ein Millimeter Differenz ist auf zwei Metern sichtbar.
Wenn du dir das ersparen willst: Nimm eine gespannte Kordel oder einen Draht zwischen zwei Ösen. Dann brauchst du nur einen Nagel, und das Bild richtet sich selbst aus. Der Nachteil: Es hängt einige Zentimeter tiefer, als der Nagel sitzt – das musst du einrechnen.
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Häufige Fragen
Wie viele Zackenaufhänger brauche ich?
Bis etwa sechzig Zentimeter Breite reicht einer. Darüber sind zwei die bessere Wahl – das Bild kann dann nicht mehr verrutschen und hängt dauerhaft gerade.
Warum hängt mein Bild immer schief?
Weil es an nur einem Punkt hängt und dadurch kippen kann. Zwei Aufhänger fixieren es an zwei Stellen und verhindern die Rotation.
Hält ein Nagel in Gipskarton?
Kaum. Für Gipskartonwände brauchst du einen passenden Hohlraumdübel. Das Gewicht des Bildes bestimmt, welcher.