Canvarisma Kunstlexikon

Glossar · Rahmen & Aufhängung

Reihenhängung

Kurzdefinition

Bei der Reihenhängung richten sich mehrere Bilder an einer gemeinsamen Linie aus – an der Mittelachse, an der Oberkante oder an der Unterkante. Die Formate dürfen dabei frei variieren. Es ist die ruhigste und zuverlässigste Art, mehrere Bilder zu gruppieren.

Auf einen Blick
Prinzipgemeinsame Bezugslinie
Mittelachsealle Bildmitten auf einer Höhe
Oberkantealle Bilder oben bündig
Unterkantealle Bilder unten bündig
Formatedürfen frei variieren
Abstandgleichmäßig, 5–8 cm
Wirkungruhig, geordnet, verzeihend

Drei Achsen, drei Wirkungen

Die Mittelachse ist die häufigste: Alle Bildmitten liegen auf derselben Höhe, unterschiedlich große Bilder ragen oben und unten unterschiedlich weit heraus. Das wirkt ausgewogen und ist die sicherste Wahl über einem Sofa oder Sideboard.

Die Oberkante als Bezugslinie erzeugt eine feste obere Grenze, unten franst die Gruppe aus. Das wirkt formal und passt gut unter einer Zimmerdecke oder einem Deckenbalken. Die Unterkante tut das Gegenteil: eine feste Standlinie, nach oben offen. Sie funktioniert hervorragend über einem Sideboard, weil sie den Bezug zum Möbel betont.

Warum sie so verzeihend ist

Der große Vorteil: Du musst die Formate nicht aufeinander abstimmen. Ein Hochformat neben zwei Querformaten, ein kleines Quadrat dazwischen – solange alle an derselben Linie hängen, liest das Auge die Gruppe als Einheit.

Genau daran scheitern viele freie Anordnungen. Ohne Bezugslinie sucht das Auge nach Ordnung und findet keine. Die Reihenhängung liefert sie mit einer einzigen Geraden.

Das heißt für dein Wandbild

Wenn du unsicher bist, wie du drei oder vier Bilder anordnen sollst: Mittelachse. Sie funktioniert fast immer, sie verzeiht gemischte Formate, und sie sieht nie nach Zufall aus.

Halte die Abstände gleichmäßig – fünf bis acht Zentimeter. Und denk daran: Für die Aufhängehöhe zählt die Mitte der Gesamtfläche, nicht die des einzelnen Bildes.

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Häufige Fragen

Was ist eine Reihenhängung?

Eine Anordnung, bei der sich alle Bilder an einer gemeinsamen Linie ausrichten – an der Mittelachse, der Oberkante oder der Unterkante. Die Formate dürfen dabei variieren.

Welche Achse ist die beste?

Die Mittelachse ist die sicherste Wahl und wirkt am ausgewogensten. Die Unterkante betont den Bezug zu einem Möbelstück darunter.

Müssen die Bilder gleich groß sein?

Nein. Das ist der Vorteil dieser Anordnung: Solange alle an derselben Linie hängen, liest das Auge sie als Einheit.

Reihenhängung bei Canvarisma

Gedruckt und gespannt in Deutschland – auf Leinwand, Acrylglas oder Alu-Dibond.

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