Canvarisma Kunstlexikon

Glossar · Farbe & Bildtechnik

ppi

Kurzdefinition

ppi steht für Pixels per Inch – die Anzahl der Bildpixel, die auf einem Zoll Druckfläche landen. Der Wert ist keine Eigenschaft der Datei, sondern ergibt sich erst aus Pixelzahl und Druckgröße. Dieselbe Datei hat bei 30 Zentimetern Breite eine hohe ppi und bei 120 Zentimetern eine niedrige.

Auf einen Blick
BedeutungPixels per Inch
Formelppi = Pixelbreite ÷ Druckbreite in Zoll
1 Zoll2,54 cm
Beispiel3000 px auf 50 cm → rund 152 ppi
Hoher Wertdichte Pixel, scharfes Bild
Niedriger WertPixel werden groß, Bild wird weich
Nicht festhängt immer von der Druckgröße ab

Die Rechnung

Ein Zoll sind 2,54 Zentimeter. Willst du ein Bild mit 3000 Pixeln Breite auf 50 Zentimetern drucken, rechnest du: 50 geteilt durch 2,54 ergibt rund 19,7 Zoll. 3000 Pixel verteilt auf 19,7 Zoll ergeben rund 152 ppi.

Dasselbe Bild auf 100 Zentimetern gedruckt kommt nur noch auf 76 ppi. Die Datei hat sich nicht verändert – nur die Fläche, auf der ihre Pixel verteilt werden. Deshalb ist ppi kein Wert, den eine Datei „hat“, sondern einer, der sich aus der Kombination ergibt.

Wie viel ppi genug ist

Die berühmte Zahl 300 stammt aus dem Buchdruck. Ein Buch hält man dreißig Zentimeter vor die Nase, und dort löst das Auge sehr fein auf. Ein Wandbild betrachtet man aus zwei bis vier Metern – dort reicht deutlich weniger.

Ab etwa 150 ppi ist ein Bild an der Wand in der Regel einwandfrei. Bei großen Formaten, die man ohnehin nur aus der Distanz sieht, funktionieren auch 100 ppi problemlos. Unter 72 ppi wird es sichtbar weich.

Das heißt für dein Wandbild

Rechne vor dem Kauf nach, statt zu hoffen. Pixelbreite deiner Datei, geteilt durch die gewünschte Druckbreite in Zoll – das ist die ganze Mathematik.

Und beziehe den Abstand mit ein. Ein Bild für den Flur, an dem du täglich vorbeigehst, sollte höhere Werte erreichen als eines, das über dem Sofa aus vier Metern gesehen wird.

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Häufige Fragen

Wie berechne ich ppi?

Pixelbreite geteilt durch die Druckbreite in Zoll. Ein Zoll sind 2,54 Zentimeter. 3000 Pixel auf 50 cm ergeben rund 152 ppi.

Wie viel ppi braucht ein Wandbild?

Ab etwa 150 ppi ist es einwandfrei. Bei großen Formaten aus großer Distanz reichen auch 100. Die 300-ppi-Regel stammt aus dem Buchdruck.

Warum ändert sich ppi mit der Druckgröße?

Weil dieselbe Anzahl Pixel auf eine größere Fläche verteilt wird. Die Datei bleibt gleich, die Pixeldichte sinkt.