Künstler · Surrealismus
René Magritte
Urheberrechtlich geschützt · kein Druck
Kurzdefinition
René Magritte (1898–1967) malte gewöhnliche Gegenstände in unmöglichen Zusammenhängen – nüchtern, sachlich, fast langweilig gemalt. Sein Thema war nicht der Traum, sondern die Frage, was ein Bild ist. Seine Werke sind bis Ende 2037 geschützt.
| Lebensdaten | 21.11.1898 – 15.08.1967 |
|---|---|
| Geburtsort | Lessines, Belgien |
| Bewegung | Surrealismus |
| Malweise | nüchtern, illustrativ, unauffällig |
| Thema | das Verhältnis von Bild, Ding und Wort |
| Motive | Bowlerhut, Pfeife, Apfel, Wolken |
| Urheberrecht | geschützt bis 31.12.2037 |
Die Pfeife, die keine ist
Magritte malte eine Pfeife und schrieb darunter, dies sei keine Pfeife. Das klingt nach einem Scherz und ist eine der präzisesten Aussagen über Bilder, die je gemacht wurden.
Denn es stimmt: Es ist keine Pfeife. Man kann sie nicht stopfen, nicht anzünden, nicht rauchen. Es ist ein Bild einer Pfeife. Wir vergessen das ständig – wir sagen „das ist ein Hund“, wenn wir ein Foto sehen. Magritte legt den Finger genau auf diesen Automatismus.
Warum die Malerei so langweilig ist
Anders als Dalí malte Magritte unauffällig – sachlich, glatt, fast wie eine Illustration aus einem Katalog. Es gibt keine malerische Bravour, nichts zu bewundern.
Das ist Absicht. Wenn die Malerei brillieren würde, würde man sie ansehen statt den Gedanken. Magritte wollte, dass die Aufmerksamkeit durch das Bild hindurchgeht, zu der Frage dahinter. Deshalb ist seine Handschrift so bewusst unauffällig.
Das heißt für dein Wandbild
Magrittes Werke sind geschützt und dürfen nicht reproduziert werden.
Was erlaubt ist: eigenständige surrealistische Motive. Sie funktionieren an der Wand hervorragend, weil sie Gesprächsstoff sind – ein Bild, das eine Frage stellt, lässt den Blick nicht los.
Urheberrechtlich geschützt: Magritte starb 1967. Seine Werke sind bis zum 31. Dezember 2037 geschützt und dürfen nicht ohne Lizenz reproduziert werden. Eigenständige Arbeiten im surrealistischen Stil sind zulässig.
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Häufige Fragen
Was bedeutet „Dies ist keine Pfeife“?
Dass ein Bild einer Pfeife keine Pfeife ist. Man kann sie nicht rauchen. Magritte legt den Finger auf einen Automatismus, den wir ständig begehen.
Warum malte Magritte so unauffällig?
Damit die Aufmerksamkeit durch das Bild hindurchgeht, zur Frage dahinter. Malerische Bravour hätte davon abgelenkt.
Sind Magrittes Werke gemeinfrei?
Nein. Er starb 1967, die Schutzfrist läuft bis Ende 2037.