Künstler · Edvard Munch, ab 1893
Der Schrei
Gemeinfrei · druckbar
Kurzdefinition
Munchs bekanntestes Motiv zeigt eine Figur auf einer Brücke vor einem blutroten Himmel, die Hände an den Kopf gepresst. Sie schreit nicht – sie hält sich die Ohren zu. Es existieren mehrere Fassungen in Malerei, Pastell und Druckgrafik.
| Künstler | Edvard Munch |
|---|---|
| Erste Fassung | 1893 |
| Mehrere Fassungen | Malerei, Pastell, Lithografie |
| Die Figur | hält sich die Ohren zu |
| Nicht sie schreit | sondern die Natur |
| Roter Himmel | Anlass bis heute diskutiert |
| Rechtslage | gemeinfrei |
Wer hier schreit
Munch beschrieb den Anlass selbst: ein Abendspaziergang, der Himmel plötzlich blutrot – und das Gefühl, dass ein unendlicher Schrei durch die Natur gehe.
Nicht die Figur schreit. Sie hört. Sie presst die Hände an den Kopf, um etwas abzuwehren, das aus der Welt kommt. Deshalb wogt die Landschaft in denselben Wellen wie ihr Körper – sie ist Teil davon geworden. Nur die Brücke und die beiden Gestalten im Hintergrund bleiben gerade und unberührt. Sie hören nichts.
Warum es mehrere gibt
Munch arbeitete nicht in Unikaten, sondern in Motiven. Ein Bild war für ihn nicht abgeschlossen, wenn es einmal gemalt war – er nahm es wieder auf, in anderer Technik, in anderem Format.
Damit stand er gegen die Vorstellung vom Original als einmaliger Schöpfung. Für ihn war das Motiv das Werk, und jede Fassung eine gültige Ausführung. Es ist eine bemerkenswert moderne Haltung – und sie klingt nach dem, was heute für digitale Kunst gilt.
Das heißt für dein Wandbild
Der Schrei ist flächig und ohne feine Details – er druckt sich gut und ist bei der Auflösung unkritisch.
Das Bild ist emotional aufgeladen und farbstark. Es braucht eine ruhige Wand und einen Raum, der etwas aushält. Über dem Esstisch oder im Kinderzimmer wäre es eine Zumutung.
Rechtlich unbedenklich: Munch starb 1944. Das Werk ist seit dem 1. Januar 2015 gemeinfrei und darf frei reproduziert werden.
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Häufige Fragen
Schreit die Figur in Munchs Bild?
Nein. Sie hält sich die Ohren zu. Munch beschrieb ein Gefühl, dass ein unendlicher Schrei durch die Natur gehe.
Warum gibt es mehrere Fassungen des Schreis?
Weil Munch in Motiven arbeitete, nicht in Unikaten. Für ihn war das Motiv das Werk, und jede Fassung eine gültige Ausführung.
Ist Der Schrei gemeinfrei?
Ja, seit dem 1. Januar 2015. Munch starb 1944, und die Schutzfrist von 70 Jahren ist abgelaufen.
Der Schrei bei Canvarisma
Gedruckt und gespannt in Deutschland – auf Leinwand, Acrylglas oder Alu-Dibond.